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Ich habe mich erstmal dazu entschieden die Grundlagen zu lernen bzw zu wiederholen, also habe ich mir "Objective-C 2.0" von Stephen G. Kochan gekauft und angefangen zu lesen...


...jeweils 3 Stunden am Tag.

Nach der Lektüre des Artikels Ein eigenes iPhone App entwickeln bzw des Ursprungsartikels http://www.guardian.co.uk/technology/gamesblog/2009/feb/10/gameculture-apple ging ich hochmotiviert an's Werk.


Schnell mal das iOS-SDK runtergeladen und installiert (2:30 Stunden) und die ersten drei von insgesamt 21 Videos angeschaut (1:50 Stunde), die Apple alle als "iPhone Development Essential Videos" einstuft.


Wow 4 GByte SDK und 10 GByte Videos... Wie hat die Welt in der Zeit vor 16k-DSL funktioniert?


Super, wenn solche Videos so pixelig sind, das man die Schrift kaum lesen kann. Außerdem sind sie teilweise sehr schön archaisch mit Pre 10.3 Oberfläche und Pre iPhone 4 und so...


Nun gut, nach über drei Stunden noch keine einzige Zeile Code geschrieben, also erstmal auf der Apple Developer Website nach "Hello World" gesucht. Leider funktioniert der Code aus dem Tutorial nicht: "Incompatible Objective-C types..." *grml* und der Link zum Download des Source-Codes ist auch defekt.


Nach ein wenig lesen der englischsprachigen Apple Docs "Learning Objective C" habe ich mich dann erstmal dem Wikibook Objective-C und das Cocoa-Framework zugewandt - deutsch liest sich doch schneller.


Damit habe ich jetzt endlich mein Hallo World Programm hinbekommen, doch leider bin ich jetzt nach zwei Stunden mit dem gesamten "Buch" durch, denn es ist wohl noch sehr stark im Aufbau.


Tagesleistung: 5 Stunden investiert und Hallo World präsentiert.



Bad Suderode => Braunlage

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Heute sind wir endlich an unserem Ziel Braunlage angekommen.

Die Etappe war sehr entspannt. Die Sonne hat uns bei angenehmen 30°C fast ununterbrochen auf den Kopf gebrannt, wir sind nur entspannte 55km geradelt und haben uns dabei lediglich über 32km hinweg 1150 Höhenmeter nach oben gekämpft. Alles easy-peasy und wir sind auch überhaupt nicht völlig fertig! :-)

  

Auf den letzten Etappen hatten wir schon Probleme mit geklauten oder verbogenen R1-Schildern. Häufig konnte man aber mit Hilfe des Schildes in die andere Rihtung und der Richtung in die die Schildhalterung angebracht war vermuten wo es lang gehen soll. Die Beschilderung des R1 wurde auf dieser letzten Etappe aber nochmals deutlich schlechter, denn stellenweise war sie gar nicht vorhanden. Häufig haben wir uns dann mit der Karte beholfen, aber nicht immer erfolgreich. Die zweite Hälfte der Strecke mußten wir den R1 dann sowieso verlassen und sind ungefähr 50/50 Feldwege und Bundestraße gefahren.

 

 

 

Vorschaubild für 2010-07-08.gif 


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Nienburg an der Saale => Bad Suderode

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Die heutige Etappe war mit 76km und den ersten "Hügeln" wieder ganz schön anstregend, aber nicht so schlimm wie die gestrige. Dafür haben wir jetzt endlich den Rand des Harz erreicht.

  

IMG_3648_2.jpgWir haben wieder deutlich weniger andere Radfahrer als gestern gesehen, wenn auch mehr als die ersten beiden Tage. Aber trotzdem seltsam, wie wenig Radfahrer wir sehen mittem im Sommer auf dem Europaradweg R1. Irgend jemand muß mir das Konzept mal erklären!

 

Apropos Konzept erklären: Das mit den Hotels muß mir auch mal jemand erklären. Es ist Sommer und die Teile sind alle extrem leer. Wann sind die denn voll, wenn nicht im Sommer und womit verdienen die überhaupt ihr Geld? Die können doch nicht alle zum Geld waschen dienen. Sehr verwirrend die Sache!

 

Bad Suderode ist endlich mal ein hübsches Touri-Dorf, umgeben von ein paar Hügeln, mit Kurverwaltung und was sonst noch so dazu gehört. Das fühlt sich jetzt endlich auch wie Urlaub an.

 


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Oranienbaum => Nienburg an der Saale

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Die heutige Etappe begann für mich schon mit schweren und schmerzenden Beinen. Glücklicherweise gab es den ganzen Tag über einen kontinuierlichen Gegenwind der uns etwas Abkühlung gegen die nicht vorhandene Hitze verschafft hat. Wir hatten eigentlich nur einmal keinen Gegenwind und das war als wir uns verfahren hatten und in die falsche Richtung gefahren sind. Das hätte uns gleich komisch vorkommen müssen, das wir keinen Gegenwind hatten.

 

 

 

IMG_3637.JPGWir haben uns heute sowieso überraschend häufig verfahren. Ich glaube dreimal. Entweder nimmt unsere Konzentration ab oder die Qualität der Beschilderung lässt nach.

Die erste Hälfte der Etappe war landschaftlich extrem schön - häufig entlang des Elbe-Radwegs. Die Wege waren auch überwiegend gut und es gab nur wenige Schlaglochpisten.

Insgesamt war die Etappe für mich sehr anstregend und ich bin den beiden die ganze Zeit hinterher gefahren. Das die Etappe dann mit 94km doch ein wenig länger als die von unserem Tourenmeister veranschlagten 69km war, war dann nicht unbedingt hilfreich.

Unterwegs sind wir dann noch über eine Straße gefahren auf der die Schlaglöcher gerade mit frischen Teer geflickt wurden und wir haben Mensch und Material mit hochspritzendem Teer verdreckt. Das Mistzeug geht überhaupt nicht ab.

 


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Das war übrigens die erste Etappe, auf der wir größere Mengen anderen Radfahrer getroffen haben. Woran das lag kann ich nicht sagen. Vielleicht daran, das der R1 teilweise die gleiche Strecke wie der Elbe-Radweg hat.

In Nienburg an der Saale angekommen wurde ich dann dafür, das ich letzte Nacht im Kinderbeispielbett schlafen mußte damit belohnt, das ich heute nicht das Einzelzimmer bekommen habe.

Bad Belzig => Oranienbaum

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Die heutige Etappe war schon deutlich härter als die vorherige. Nicht nur, das wir 84 statt 62km gefahren sind, es gab auch häufig offene Abschnitte in denen uns der Wind und die Sonne zu schaffen gemacht haben und wir hatten leider auch ganz viele Abschnitte mit Schotter- oder Sandpisten mit Schlaglöchern. Bei mir macht sich langsam auch bemerkbar, das ich praktisch nicht vorbereitet bin (nur zwei Mal vorher Fahrad gefahren) und das ich doppelt so viel Gebäck wie meine Mitstreiter rumschleppe.

 

IMG_3560_2.jpg 

Ansonsten ist heute eigentlich nicht besonderes passiert. Zum Ende der Etappe hin waren wir noch im Bergwitzsee schwimmen, haben uns die riesigen Braunkohlebagger in Ferropolis angeschaut und dann hat es auch noch angefangen zu Niseln. Zum Glück regnete es nicht stärker und wir konnten die kleine Erfrischung die letzten Stunden fast genießen.

 

Jetzt sitzen wir in Oranienbaum, wo wirklich gar nichts los ist und ich muß zur Strafe (ich weiß gar nicht wofür) heute Nacht in dem Kinderbeistellbett schlafen. Das kann ja eine tolle Nacht werden. Heinz (Name wurde von der Redaktion verändert) hat mir aber freundlicherweise vorgeschlagen mir einen Stuhl an das Ende des Bettes zu stellen, weil meine Füße aus dem Bett gucken.

 


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Potsdam => Bad Belzig

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Heute ging's die erste Etappe unserer Reise den Europaradweg R1 runter, von Potsdam nach Bad Belzig.


Die Hitze ist echt erträglich, insbesondere weil der Europaradweg R1 fast immer entlang von Uferwegen und Waldwegen führt. Die ganze Sache macht total Spaß, weil der Weg total gut ausgeschildert ist (wir haben nur selten mal umdrehen müssen oder die Karte zu Hilfe nehmen müssen) und der Weg fast immer super asphaltiert ist. Nur ganz selten Kopfsteinpflaster oder (zucker)sandige Wege.


 

 

Gegen 16 Uhr sind wir im wunderschönen Belzig, das seit neustem Bad Belzig heißt angekommen. Die Männer sind dann erstmal ins örtliche Freibad gegangen, nur Sascha ist zurück geblieben um Heim und Herd zu verteidigen. Nach dieser kurzen Erfrischung gings dann rauf zur Burg Eisenhardt die uns hauptsächlich wegen der bequemen Liegestühle im Innenhof sehr gut gefiel.

 

Abends hat Karsten dann noch beim örtlichen Italienier mit dem Chef über Fußball gefachsimpelt und dann ging es früh ins Bett.


 


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Ich bin ja schwer begeistert, das Civilization Revolution auch für das iPad erschienen ist, aber jetzt noch einmal für das selbe Spiel, für das selbe Betriebssystem nochmal den doppelten Preis bezahlen, den ich bereits bezahlt habe, nur weil es für eine höhere Auflösung angepasst wurde finde ich eine Frechheit! :-(

Civilization Revolution für das iPhone und den iPod Touch 5,49 Euro

Civilization Revolution für das iPad 10,49 Euro

screen_07_xl.jpg Update 19. April 2010 Es wird sogar noch schlimmer: Es ist eine miese Anpassung an den großen Screen, der tlw die Originalgrafiken einfach in der Mitte des großen Bildschirms zeigt (siehe Link: http://gizmodo.com/5511587/ipad-game-apps)

Application Tabs in Opera 10.5

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Endlich kann man auch in Opera Application Tabs so nutzen wie man sie von Chrome kennt: http://my.cn.opera.com/community/customize/skins/info/?id=9101

Einfach Skin installieren und per Rechtsklick auf ein Tab "Pin Tab" wählen.

Kompression von Websites

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Ich bin heute der Frage nachgegangen, ob Kompression von Websites, um genau zu sein, die Kompression des ausgelieferten HTML-Codes überhaupt etwas für den Endnutzer bringt. Es dürfte außer Frage stehen, das der übertragene Traffic dadurch deutlich reduziert wird, andererseits muß die Seite serverseitig komprimiert und clientseitig wieder dekomprimiert werden, was auch Zeit kostet. Ist also die eingesparte Zeit durch die Übertragung größer als die Zeit die die Kompression kostet?

Ich habe verschiedene Szenarien geprüft:

  • "HTML-Kompression": Durch reguläre Ausdrücke entferne ich unnötige Leerzeichen, Zeilenumbrüche, Code-Formattierungen und Kommentare
  • GZIP-Komprimierung
  • HTML+GZIP-Komprimierung
  • keine Komprimierung

Hier das Ergebnis:

Kompression Traffic Übertragungszeit 16.00er DSL Übertragungszeit 56k Modem
keine 39.521 Byte 0,9s 5,55s
HTML 35.193 Byte 0,8s 4,58s
GZIP 7.569 Byte 0,87s 1,07s
HTML+GZIP 6.919 Byte 0,77s 1,23s

Fazit:

Mit DSL macht es praktisch keinen Unterschied und die kleinen Zeitunterschiede können auch Meßungenaugigkeiten sein, aber mit einem 56k Modem, kann die Kompression ihre Vorteile ganz massiv ausspielen. Gerade im Zeitalter von Internet über Mobilfunk, wo Geschwindigkeit und Traffic noch eine Rolle spielen, würde ich eine klare Empfehlung für die Kompression aussprechen. Insbesondere, weil sie unter DSL zwar keine Vorteile, aber auch keine Nachteile mit sich bringt, außer vielleicht einer leicht erhöhten Serverlast.

genutzte Tools: